Ein Tunnel in 70 Metern Tiefe
Ja, genau so: ein Eisenbahntunnel, der die Züge schneller machen soll, 70 Meter unter der Erde, nicht weit von Italien, in Lausanne in der Schweiz.
Cannoni Conrad wurde beauftragt, die übermäßige Staubentwicklung zu beseitigen, die der Liebherr-Bagger 944 während seiner Arbeit verursachte (siehe Kopfbild). Am Arm des Baggers bewegt sich die Fräse und zerkleinert den Boden, der aufgefangen und abtransportiert werden soll.
Dieses Verfahren machte die Arbeitsumgebung äußerst ungesund und gefährlich, auch weil die leistungsstarken Absaugsysteme große Staubmengen nicht bewältigen konnten und der Bediener in der Baggerkabine während der Schneidphase oft große Sichtprobleme hatte.
Ein neuer Ansatz für eine neue Herausforderung
Für diese Arbeit haben wir eine vielseitige Maschine gewählt: die Conrad C42. Dieses Modell verfügt über eine integrierte Hochdruckpumpe und deckt bis zu 4.700 m² ab. Es dosiert die Wassermenge sparsam und lässt die Art der feinen Zerstäubung je nach dem von der Fräse aufgewirbelten Staub wählen.
Die Vielseitigkeit war bei diesem Einsatz sicherlich der entscheidende Faktor. Neben dem bewährten Gelenkarm haben wir auch einen dreirädrigen Fahrwagen mit Luftbereifung und Stützen hinzugefügt. Diese Kombination bot den Bedienern große Vorteile. Dank des Gelenkarms wurde die Sprühkanone präzise auf die Staubquelle ausgerichtet. Der Fahrwagen mit Luftreifen ließ sich leicht durch den gesamten Tunnel ziehen, und die Stützen ermöglichten es, die Maschine nahe an Einschnitten und Löchern im Boden aufzustellen, sodass die Sprühkanone überall hingelangte.



